Analverkehr

Tipps & Erfahrungsbericht
von Carla O.

Analverkehr:

Tipps:

Wenn ihr das erste Mal Analverkehr machen wollt solltet ihr auf jeden Fall vorher in Ruhe darüber sprechen. Ihr solltet es beide wollen und nicht nur machen, weil ihr denkt, dass ihr euerm Partner/ eurer Partnerin auch sonst vertrauen könnt.
Wenn ihr euch sicher seid, solltet ihr langsam anfangen. Um es für beide angenehmer zu gestaltet ist es von Vorteil, wenn man ca. eine Stunde vorher auf der Toilette war und den Darm entleert hat. Um diese Entleerung zu verstärken kann man mit Zäpfchen und Einläufen nachhelfen. Hierbei sollte man beachten, dass sich einige besser und andere schlechter eignen. Bei den Zäpfchen sollte man auf welche verzichten, die die Darmtätigkeit stark aktivieren, dieses kann sehr unangenehm beim Verkehr sein. Zäpfchen die den Stuhl weicher werden lassen eignen sich dagegen besser, diese erleichtern das Entleeren und kurze Zeit nach der Entleerung ist die Darmtätigkeit wieder normal und es gibt keine unangenehmen Gefühle während des Verkehrs. Ihr solltet mit den Abführmitteln einen Probelauf machen, bevor es ernst werden soll, so könnt ihr probieren mit welchem ihr am besten klarkommt.
Man muss auch nicht zwangsläufig mit Abführmitteln oder Einläufen arbeiten, man kann auch so Analverkehr praktizieren, allerdings können dabei durch Darminhalt Gerüche entstehen. Gesundheitlich ist das kein Problem, da man Analverkehr grundsätzlich mit Kondom praktizieren sollte, da sonst die im Darm vorkommenden Bakterien über Mikroläsionen der Haut in den Organismus eindringen können.
Bevor ihr nun damit anfangt solltet ihr ein Stichwort ausmachen, bei dem ihr sofort abbrecht. Dadurch könnt ihr sicher sein, dass nichts geschieht, was ihr nicht möchtet und euch so besser fallen lassen. Es ist wichtig, dass ihr euch vertraut und entspannt seid.
Man muss auch nicht sofort mit „richtigem“ Analverkehr anfangen, es ist einfacher wenn man z. B. beim Vorspiel den Anus mit in die Liebkosungen einbezieht. Dieses könnt ihr sowohl mit den Fingern als auch mit der Zunge machen. Dazu solltet ihr erstmal ganz normal anfangen und wenn ihr schon erregt und entspannt sein die neue Praktik langsam hinzunehmen. Einfacher ist es, wenn sie sich entspannt hinlegt, er erst ihre Vagina verwöhnt und langsam ihren Anus mit einbezieht. Hierbei sollte Gleitgel zur Hilfe genommen werden, damit alles gut rutscht und nicht unangenehm ist. Er sollte langsam und vorsichtig mit einem Finger anfangen, den er zuerst nur über den Schließmuskel gleiten lässt und dann langsam ein wenig versucht einzudringen. Hierbei sollte man nur sanften Druck ausüben und warten, bis der Schließmuskel sich entspannt und langsam nachgibt. Um eventuell noch vorhandene Darminhalte, wenn man vorher keinen Einlauf gemacht hat, nicht am Finger zu haben sollte man mit einem Gummihandschuh oder einem Kondom über dem Finger arbeiten. Ist man nun mit dem ersten Finger eingedrungen sollte man ganz langsam mit dem Bewegen anfangen, dabei immer auf die Reaktion der Partnerin achten.
Möchte man auch mit dem Penis eindringen sollte man vorher mit einem oder zwei weiteren Fingern langsam und vorsichtig eindringen um den Anus vorzudehnen, so ist das Eindringen angenehmer. Für den Analverkehr sollte man spezielle Kondome, extra reißfest, verwenden und natürlich Gleitgel. Hat man den Anus der Partnerin gut mit den Fingern vorbereitet und beide möchten Analverkehr, sollte man auch hierbei sehr behutsam vorgehen. Wichtig ist, dass sie sich in einer Position befindet, in der sie sich gut entspannen kann. Dringt man nun langsam und vorsichtig zuerst mit der Eichel ein sollte man nicht zu viel Druck ausüben und ihr Zeit lassen, dass sie langsam ihren Schließmuskel entspannen und sie aufnehmen kann. Ist die Eichel eingedrungen, nicht sofort mit Stoßbewegungen anfangen, da es noch sehr unangenehm sein kann, wenn sie noch nicht genug entspannt ist. Am einfachsten ist es, wenn man ausmacht, dass sie anfangen soll sich zu bewegen wenn sie soweit ist.
Was nachher die Stärke und Tiefe der Stöße angeht gibt es keine Grenze, solange es für beide angenehm ist und keine Schmerzen entstehen. Hat man herausgefunden, dass man diese Praktik mag und es öfter machen möchte, so entsteht mit der Zeit eine Routine und es bedarf nicht mehr so viel Vorbereitung des Schließmuskels. Allerdings sollte man immer genau auf die Reaktionen der Partnerin achten, da man je nach Tag und Tagesform immer wieder mal mehr oder weniger Lust und auch einen anderen Entspannungsfaktor hat.

Eigene Erfahrungen:
Meine ersten Erfahrungen mit Analverkehr hatte ich mit meinem Langjährigen Freund. Er sprach mich eines Tages an und fragte, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm einmal Analverkehr zu haben, da er es schon mal gemacht hat und es mit mir auch gerne machen würde. Ich bereitete mich mit einem leichten Abführzäpfchen darauf vor. So konnte ich sicher sein, dass sich in meinem Enddarm kein Kot befindet, der dabei stören könnte. Wir begannen wie immer mit einem Vorspiel auf das erst einmal Oral- und normaler Geschlechtsverkehr folgte. Dabei verwöhnte er meinen Hintereingang schon etwas mit dem Finger, so konnte ich mich schon etwas entspannen.
Als nächstes sollte ich mich auf alle Viere begeben und ihm meinen Hintern entgegen strecken, so konnte er ausgiebig meine Muschi lecken. Dann nahm er das Gleitgel, verteilte etwas davon auf meinem Hintern. Er hatte sich ein Kondom über den Finger und massierte meinen Schließmuskel. Im ersten Moment war es ein komisches Gefühl, doch er war schön zärtlich und lies mir viel Zeit mich zu entspannen. Ich spürte, wie mein Schließmuskel sich etwas öffnete und sein Finger langsam in mich glitt. Es war ein neues aber erregendes Gefühl. Er schob seinen Finger langsam tiefer in mich und bewegte ihn langsam hin und her. Mein Hintern entspannte sich immer mehr, so dass er ihn mühelos in mir bewegen konnte.
Um mich weiter auf seinen Penis vorzubereiten schob er nun einen weiteren Finger in mich hinein. Dabei verwöhnte er mit der anderen Hand meinen Kitzler. Ich genoss das Gefühl seiner Finger in meinem Engen Hintereingang und die Verwöhnung meiner Muschi. Nun wollte er mich in meinen Hintern ficken. Dafür hatte er sich ein extra reißfestes Kondom übergezogen und verteilte noch einmal etwas Gleitgel auf meinem Arschloch. Danach drückte er seine Eichel leicht zwischen meine Pobacken und ließ sie über meinen Schließmuskel gleiten, damit dieser sich wieder entspannt und seinen Schwanz aufnimmt. Ich spürte, wie er langsam in meine enge Öffnung glitt und mein Hintern gedehnt wurde. Es entstand ein leichtes ziehen, da es doch eine ungewohnte Dehnung war. Als er seine Eichel in mir versenkt hatte hielt er kurz inne und wartete, bis ich mich soweit entspannt hatte, dass er weiter in mich eindringen konnte. Er ließ sich und mir viel Zeit zum entspannen und genießen. Dann begann er vorsichtig sich in mir zu bewegen. Ich spürte jeden Zentimeter seines Schwanzes in und aus mir gleiten, es war ein neues und total geiles Gefühl.
Während er mich langsam immer schneller stieß spielte er mit meinem Kitzler und ließ so meine Lust immer weiter steigen. Ich merkte, wie sich langsam ein Orgasmus anbahnte. Mein Schließmuskel zog sich dadurch etwas enger um seinen Schwanz, was er mit einem tiefen, lustvollen Stöhnen kommentierte. Er stieß mich immer schneller und seine Finger tanzten auf meinem Kitzler. So brachte er mich zu einem überwältigenden Orgasmus, mein Körper spannte sich an bevor er im Takt der Wellen des Orgasmus erbebte. Auch er kam in diesem Moment, was meinen Orgasmus noch weiter verstärkte. Als unsere Orgasmen langsam abebbten Zog er sich langsam aus meinem Hintern zurück. Wir legten uns nebeneinander und atmeten erst einmal durch. Dabei spürte ich ein unbekanntes, leeres Gefühl in meinem Hintereingang, doch dieses war nicht unangenehm.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir Analsex so viel Freude und Vergnügen bereiten würde. Während wir noch kuschelten war für mich klar, dass es zwar das erste, aber definitiv nicht das letzte Mal Analsex war. Man könnte ja auch mit Spielzeug und Schwanz arbeiten und so vielleicht beide Löcher verwöhnen.